schneesturm in mittelerde

Mittwoch, 3. Dezember 2008 1:40

wie ihr nun untrüglich feststellen könnt, bin ich blogtechnisch nochmals umgezogen.

nach einem jahr musste ich mit bedauern feststellen, dass die aufsplitterung in verschiedene subdomains auch irgendwie nachteile mit sich bringt, die ich nicht mehr länger hinnehmen will.

nachteile sind sowohl organisatorischer als auch gesellschaftlicher natur. aus ersterem bereich heraus störte mich mittlerweile, dass ich mich mit den separaten backends rumschlagen musste, ich konnte mich nie einmal für alle blogs anmelden und das switchen war auch nicht gelungen. gesellschaftlich dagegen bedeutet eher das verklüngeln der besucher in quasi abgeschlossene räume. das soll nun auch nicht mehr sein. der besucherstrom soll nun gebündelt sein, jeder soll alles entdecken können, und dies auch noch einfacher.

jetzt muss ich mich noch um kleinigkeiten kümmern, die statistiken kann ich nun neu erstellen (naja, wollt ja ohnehin die statistikdaten für ein jahr speichern und dann nur auswertungen behalten). dienste, services, tools und natürlich auch leutz müssen über die änderungen benachrichtigt werden.

theoretisch sollten die umleitungen funktionieren, einige — besonders suchmaschinen-ankömmlinge — werden den unterschied gar nicht bemerken.

was jetzt noch definitiv fehlt ist das individuelle design/theme für dieses assimilierte blog. und ich hab es auch nicht vergessen, nur durch die spontane umwälzung bedarf es auch beim aussehen einiger änderungen, die ich vorher nicht bedacht hatte. daher wird es wohl wirklich erst kurz vor jahresende neue tapeten geben.

ps: während der name für die neufirmierung neu ist, die URL ist es nicht. ich bin quasi wieder in das alte (sub)domain-häuschen eingezogen, bei dem ich vor gut einem jahr noch als “m-blog” bekannt war, heute habe ich aber mehr und größere zimmer drin. :o)

so, der akku ist für heute alle — ich gehe nun ins bett!

Thema: mannaz | Kommentare (3)

australia for manniac!

Samstag, 29. November 2008 16:26

manniac vom blogoff braucht dringend eure hilfe!!!

und zwar nimmt er an einem wettbewerb bei sevenload zum thema “sehnsucht australien” teil.

sein beitrag ist dieser hier. bitte votet für ihn! (und ggf. die vor ihm liegenden plätze runtervoten; klingt vllt. unfair, sind aber wohl keine verbotenen mittel …)

manniacs posting.

Thema: mannaz | Kommentare (0)

fäschn quästschn

Samstag, 29. November 2008 15:26

dieses teil will ich haben! nur: wo bekomm ich es her? welche marke/designer ist das? wer vertreibt es?

Thema: innere welten | Kommentare (2)

hot shit shifts the happening

Samstag, 29. November 2008 13:04

besser als jedes szene-magazin ist ja mal wohl der fette kommentar-block unter dem beitrag vom rené, der jetzt berliner ist. na dann mal herzlich willkommen!

besser informiert als in den üblichen alt-medien ist man im feedreader seines vertrauens. gefühlte hundert mal ankündigungen und mitteilungen für:

# re:publica 09

# bka- und schäuble-krams

# niedergang der medien auf pflanzlicher basis[1]

# frau liest jetzt im internet[2]

schade, für ‘ne top5 hat es bei mir nicht gereicht.

  1. auch: holzmedien, printmedien []
  2. uhh aaaah! das ist ja mal sowas von neu die idee … *plop* []

Thema: fremdgesehen | Kommentare (0)

werbumm für die kleinen

Sonntag, 23. November 2008 19:44

werbung: banner, layer, kontextsensitive ads — alles schön und gut, aber meist erst ab einem gewissen besucheraufkommen sinnvoll. denn TKP, CPC und PI sind hier kenngrößen, die das umsatzpotenzial bestimmen, mit 6- bis 7-stelligen seitenaufrufen kann hier geld gemacht werden. aber es geht auch anders.

alternative werbeformate war wohl die schlüsselphrase im letzten post, die einige interessierte.

besonders will ich dabei den umstand hervorheben, dass es hauptsächlich um einnahmequellen geht, die für seitenbetreiber mit einem eher geringen besucheraufkommen lukrativ sein können.

wie im vorherigen beitrag angedeutet, setze ich die schwellengrenze hierbei bei einem bereich ab 500.000 bis 1 million seitenaufrufe (PI) im monat. robert hatte hierzu mal einen einblick gegeben und mit seinen berechnungen will ich mal mitgehen, da es sehr plausibel klingt.

wer nun seinen beitrag gelesen hat, wird da zwei firmen entdecken, die den deutschen markt betreffen, zudem hat er auch noch einen amerikanischen dienst benutzt, der aber aufgrund des dollarkurses und auch des advertiserumfelds für deutsche seitenbetreiber weniger interessant sein dürfte. daher bleiben auch nur zwei textlink-vermarkter übrig, die auch perun einmal vorgestellt hat.

und da war also das magische wort: textlink-werbung.

zur aufklärung: warum überhaupt diese werbeform?

zuerst einmal, alle diese anbieter berechnen die buchungen pauschal, ein link wird immer für mindestens einen monat gebucht und verlängert sich meistens um weitere monate.

diese einnahmen sind meist auf lange sicht stabil, da linkkauf für werbetreibende einen langzeiteffekt bringen. es macht vielleicht so langsam klick … die popularität der domain/seite des werbetreibenden in den suchmaschinen soll gesteigert werden. gerade die masse an eingehenden links für die werbeseite ist attraktiv.

und deswegen auch meine meinung hierfür, dass diese formen gerade für kleinere webseiten so gut funktionieren. zwar meist auch nur kleines geld, aber überhaupt welches. und dies auf lange zeit stabil, mit aussicht auf umsatzsteigerung.

die werbetreibenden würden zwar am liebsten nur seiten mit pagerank 5 und mehr buchen wollen, aber die haben wir in deutschland nicht wie sand am meer. mindestens sollte man einen von 2, besser noch 3 haben.

wie ihr seht, ist google leider immer noch ein kriterium. aber da können die vermarkter meist selbst nicht viel anders agieren, da eben auch die advertiser fast hauptsächlich darauf achten. aber es gibt auch agenturen, die sich die popularität halt durch masse erkaufen. so können wir kleenen mit niedrigem aufmerksamkeitsumfeld immer noch verdienen.

am anfang sollte ohnehin das etappenziel “+/- null” stehen, also die paketkosten für den webspace ausgleichen. dann macht schon mal das bloggen oder seitenbasteln schon etwas mehr spaß, weil mensch weiß, dass dieses hobby keine zusätzlichen kosten von einem verlangt.

die nächste etappe kann dann sein, das eigene umsatzpotenzial zu steigern. vielleicht hat jemand ein interessantes projekt, was ebenso mehr popularität benötigt.

an dieser stelle kann der seitenbetreiber unter umständen selbst zum advertiser werden. aber wie mensch die eigene popularität steigern kann, verrate ich natürlich nicht. denn einige geheimnisse muss auch ich für mich behalten.

suchmaschinenoptimierung ist immerhin ein feld, wo so mancher zig tausende euro ausgibt. eben auch da, wo ich arbeite.

hinweis: textlinkkauf/-verkauf ist ein grauzonenbereich! warum? weil z. B. die mutter der suchmaschinen das nicht duldet, und bei anschiss auch “abstraft” … furchtbares wort, auch ziemlich ausgelutscht. und für einige auch nicht mehr relevant; robert b. zB ist es mittlerweile egal, weil sein verdienst und auch seine allgemeine reichweite in einem bereich ist, wo er auch seine werbekunden direkt akquirieren kann.

grauzone heißt auch, dass manchmal werbung so eingebunden wird, dass es auf den ersten blick nicht mehr wie werbung aussieht. das stinkt dann google besonders. den werbetreibenden freut’s — wie ihr euch als publisher verhalten sollt und wollt, bleibt euch und eurem ethischen ansinnen überlassen, wie weit euer gewissen welche methoden zulässt. wer pfiffig ist, kann auch mit einer kleinen nischenseite ordentlich umsatz generieren, dagegen kann der moralapostel mit gewisser reichweite in solchen bereichen fast nix verdienen. da bleibt dann wieder nur adsense oder adtube übrig. doch da sind wir wieder am anfang des beitrags … die besucherzahlen müssen stimmen.

ich will mal eine theoretische rechnung machen:

wir nehmen eine fiktive seite mit PR von 3, tägliche seitenabrufe bei ca. 100 bis 200, im monat also 3.000 bis 6.000 PIs (page impressions = seitenaufrufe).

bei textlink-marktplätzen kann hier in im allgemeinen durchschnitt 10 bis 15 euro  je link und monat verdient werden. ziehen wir die provision ab, bleiben netto sagen wir einmal 6 bis 12 euro, nehmen wir zur rechnung die hausmarke 8 euro. optimum ist zB bei meinem anbieter 4, wenn wir großzügig sind, also 5 links auf einer seite. 5 x 8 euro = 40 tacken netto im monat!

nun wollen wir mal diese aufrufsbasierten dinger[1] in den vergleich einrechnen. einen durchschnittlichen klickpreis habe ich auf die schnelle nicht gefunden, aber bei zwei verschiedenen anbietern ohne thematische eingrenzung lande ich bei sagenhaften 0,05 bis 0,10 euro je klick. bei guter rechnung bleiben wir bei 10 cent. also geht es weiter: 40,00 : 0,10 = 400 klicks. das klingt ja an sich nicht schwierig. bei der unterschwelle sind es dann schon 800, bei meiner realistischen einschätzung würde ich auf mehr als 1.000 klicks tippen.

oben erwähnte ich eine summe von 6.000 seitenabrufe im monat! d.h. 1.000 : 6.000 = 1/6 = knapp 17 % der aufrufe müssen zu einem klick auf eine anzeige führen!!! das ist schwachsinn …

wenn wir davon ausgehen, dass ein seitenaufruf identisch mit einem besucher ist (und das ist sehr unrealistisch!), dann klickt also jeder 6. besucher auf eine anzeige. diese rechnung geht aber deswegen nicht auf, weil die werbewirtschaft schon sehr gut erkannt hat, dass die klickrate bei weitem nicht in diesen bereichen liegt. auch bei bannerwerbung ist ja nicht umsonst ein tausenderkontaktpreis die berechnungsgröße. und tausend kontakte sind dort auch im privatbereich auch nicht einmal viel wert. bei obigem textlink-umsatz hieße das für den TKP = 40,00 euro : 6[2] =  6,67 euro eCPM (preis für 1.000 einblendungen des banners). hier wurden aber auch andere wertbereiche ermittelt, eurozahlen können sich eher renommierte seiten, wie die von verlagen und co. erlauben. nehmen wir mal die obigen 10 cent auch für einblendungen, dann verdient mensch hierbei 0,10 x (6.000/1.000) = 0,60 euro! also 60 cent ist nicht wirklich viel, oder?

zusammendfassend will ich hier festhalten, dass textlinkwerbung wohl solange das non-plus-ultra ist, wie die besucherzahlen und damit auch die seitenabrufe nicht in den dimensionen liegen, die bekannte seiten wie reichweitenstarke blogs, magazin-, news- und informationsportale (meist kommerzieller natur) erreichen.

selbst wenn wir bei obiger rechnung einfach annehmen, dass wir nur einen link für gerade einmal 5 bis 10 euro netto verkauft haben, dann ist das wohl immer noch gut 833 % mehr als durch nervige bannereinblendungen oder quasi erzwungene klicks.

noch etwas, was für die textlink-vermarktung spricht. adsense/adtube, bannerwerbung und co. laufen zu nahezu 100 % per javascript-einbindung. weil aber immer mehr leutz werbung in dieser art nicht wollen, nutzen sie ja erweiterungen wie adblock oder noscript, allgemein also werbeblocker, die ja dadurch filtern, dass skripte nicht ausgeführt werden. dies hat zur folge, dass zB die einblendungszahl noch weiter sinkt. bei nur 100.000 PIs fehlen also mal eben 10 tausend, also 10x der TKP oder eine um 10 % geringere wahrscheinlichkeit eines klicks. textlinks dagegen werden entweder manuell eingebaut oder per php-skript direkt im quellcode eingebunden, wodurch diese eben nicht mehr zu filtern sind. störend sind sie dadurch weniger, weil ein textlink oftmals gar nicht so sehr ins auge fällt wie zB ein nerviges blinkendes banner.

wer mir jetzt noch eine andere werbeeinnahmequelle neben textlinks aber auch außerhalb von TKP- und CPC-basierten formen, wird zwar von mir keinen scheck erhalten, aber dann doch namentlich benannt, wenn ich einen testbericht dazu machen sollte. achja, die layerad-scheiße kann sich auch jeder klemmen, die will ich beim besten willen nicht testen!

für empfehlungen zu den textlink-diensten, siehe die weiter oben verlinkten beiträge. meine ist dieser[3] hier, weil ich da auch mein praktikum mache.

achja, kleiner tipp am rande: wer über meinen arbeitgeber in kontakt mit mir treten will, sollte einmal den preiskalkulator anwerfen. mit glück erhält der-/diejenige auch eine antwort von mir. meinen gutbürgerlichen namen könnt ihr ja immerhin im impressum erfahren und mit der antwortmail vergleichen. ;o)

jetzt müsste hier irgendso eine befangenheitsklausel stehen, die ich mir aber deswegen sparen kann, weil ich erstens keinen anbieter namentlich genannt sowie position dazu bezogen und zweitens auch keinen direkt verlinkt habe. die ausgehenden links laufen über twiturl!

  1. kontextsensitive und bannerwerbung []
  2. 6 tausender, logisch ;o) []
  3. affilliate-link! bin fair ;o) []

Thema: mannaz | Kommentare (2)

experimente mit werbumm

Samstag, 22. November 2008 14:14

berufsbedingt will ich mich natürlich weiterbilden, was werbeformate auf webseiten betrifft. natürlich werde ich da nur jene formate und anbieter ausprobieren, die ich für dezent und seriös halte (dass sie es dann nicht sein müssen, kann auch passieren).

dabei ist mir aufgefallen, dass mit TKP-basierter werbung für den kleinen mann nix bei rumkommt - zumindest so meine adsense-erfahrung für zwei wochen. diese 14 tage reichen auch, denn innerhalb dieser kann ich mit alternativen werbeformaten, die nicht auf besucherzahlen und/oder klickraten basieren weitaus mehr verdienen. und stabil ist das einkommen von diesen programmen auch noch, weil es meist pauschal je monat abgerechnet wird, und die buchungen oftmals für mehrere monate drinbleiben.

aber ich will auch mal die futzies mit ihren “klick-und-geld”-prinzipien testen. doch ich bin mir sicher, das seiten mit page impressions unter 100.000 nix daran verdienen. TKP und CPC lohnen sich halt doch erst im segment mit mehreren hundertausendenden PIs, milliönchen sind da noch besser.

da stellt sich mir echt die frage, warum eigentlich fast jeder kleinst-seitenbetreiber zB google adsense auf seiner seite platziert… nein, zupflastert!?! neben “made in …” will ich ein neues label: “made for marketing”. ich werde mich hüten, da wirklich mit der maus irgendwo hinzuklicken, nur noch in die adressleiste und neue seite ansurfen.

außerdem: ist euch mal aufgefallen, dass ja diese kontextbezogene werbung immer mit javascript eingebunden wird? ja? okay. und ihr kennt adblock, besser noch “no script” für den firefox? super! dann wisst ihr eigentlich, was ihr zu tun habt, ohne JS für den browser komplett zu deaktivieren. auf arbeit sehe ich die meiste werbung daher gar nicht mehr, und zuhause mittlerweile auch nicht mehr.

dass werbung sein muss, aus sicht der verkaufenwollenden, will auch bestimmt keiner mehr bestreiten. aber die letztendliche frage, die bleibt, ist: welche form / welches format, und wie aggressiv darf es sein?

Thema: innere welten | Kommentare (5)

nach dem ärztekongress …

Mittwoch, 19. November 2008 21:07

… muss ich wohl mal irgendwann eine rundmail geschickt haben. ich weiß es nicht mehr so genau. jedoch entsinnen sich einige ominöse adressaten, die mir prompt antworteten.

also hat doktor asaaki wohl ein patent-rezept für “sexuelle erweiterungen” gefunden. ach! dann werd ich wohl reich damit.

so ganz nebenbei ist die spam-industrie aber auch kreativ geworden und fängt nun an zu reimen:

“Getting an erection is the way to perfection.”

genial, oder? und auch das beworbene produkt klingt toll: erectifix! nu sind die gallier also wieder unterwegs …

Thema: spamatöse ergüsse | Kommentare (3)

wikipedia.de gesperrt - egal, was soll’s

Samstag, 15. November 2008 18:53

ich mache meinen feedreader auf und erkenne, dass wieder alle die tagesmeldung schlechthin gefunden haben. die seite wikipedia.de wurde gesperrt. auch noch von einem bundestagsfutzi. weil irgendwie informationen auf de.wikipedia.org da sind, die jemand nicht dort haben will …

halt!

de.wikipedia.org, wikipedia.de - grübel, grübel. “gesperrt” meint hier auch die weiterleitung.

manchmal frage ich mich echt, wie hirnrissig die welt noch werden muss.

übrigens benutze ich zur recherche in der wikipedia immer die .org-adresse, die .de-domain habe ich in meinem ganzen leben seit wikipedia-existenz nur zwei-, dreimal angesurft. muss ja wissen, ob es das gibt und was da so geboten wird.

halten wir fest:

- unter wikipedia.de gab es meines wissens nach keinen direkten link zu artikeln (oder?)

- es gab eine suchmaske!

- das suchergebnis war selbstverständlich auf der .org-seite, so die normale struktur der wikipedia

- .de nicht gleich .org, sowohl ländlich als auch organisatorisch und überhaupt.

das bringt mich ja zu dem schluss, dass ich gegen google.de auch mal so eben eine einstweilige verfügung aussprechen lassen sollte. gesperrt werden muss der laden! immerhin leitet google auch auf seiten weiter[1], die uU informationen vorhalten, die nicht meinen wünschen entsprechen. und die anderen suchmaschinen am besten gleich auch noch! alle verklagen und ausbluten lassen.

freie wissens- und informationsbildung wie -verbreitung gehören verboten! sofort!

und noch was zum herren, der sperren ließ:

sehr geehrter herr MdB XY[2],

bis vor wenigen minuten war ich im grunde meines herzen eine sympathisant ihrer partei und damit indirekt auch ihrer person — sofern sie die ideale tatsächlich so vertreten, wie die partei es vorgibt (und selbst auch sollte).

nun gab es einen bruch, ihr handeln! sie wollen informationen bezüglich ihrer vergangenheit nicht der öffentlichkeit zugänglich gemacht haben, da sie ein problem mit eben dieser vergangenheit haben.

meiner meinung nach ergibt sich die reputation einer person nicht ausschließlich über einzelne lebensabschnitte in mittlerweile schon ferner vergangenheit, sondern auch aktuelle ereignisse bestimmten entscheidend mit, wie gut oder wie schlecht diese person in der öffentlichkeit wahrgenommen wird.

gerade politiker werden oftmals am tagesaktuellen handeln gemessen (bzw. an ergebnissen der jüngsten vergangenheit, wie zB die erreichten ziele in einer legislaturperiode). ihr jetziges handeln dürfte sie unter umständen wesentlich schlechter darstellen, als es ihr wirken bis 1990 tat, oder auch das mutwillige verschweigen und verschleiern bis 2005.

so umstritten sie sind, haben sie es dennoch in den bundestag geschafft. doch mit diesem heutigen ereignis haben sie wohl definitiv den vogel abgeschossen!

ein jeder kann weiterhin die informationen über sie lesen. grundsätzlich haben sie also nichts damit erreicht. außer nur reichlich negative reputation.

ob das nun in ihrem eigenen interesse war? ich mag es bezweifeln.

ps: die partei mag ich weiterhin, sie dagegen bemitleide ich nur.

  1. NB! google hat die “auf gut glück”-funktion, wodurch der erst beste treffer direkt geladen wird und keine suchergebnisseite! daher ist dies auch eine weiterleitung. []
  2. aus daten-, personen-, persönlichkeits- und sonstwelchem schutz nenne ich den namen nicht []

Thema: geht 's noch? | Kommentare (0)

system-check

Donnerstag, 13. November 2008 11:27

dieser beitrag dient ausschließlich testzwecken und darf wieder einmal getrost ignoriert werden.

damit der beitrag aber nicht so inhaltsleer bleibt, noch ein schöner blindtext dazu:

Auch gibt es niemanden, der den Schmerz an sich liebt, sucht oder wünscht, nur, weil er Schmerz ist, es sei denn, es kommt zu zufälligen Umständen, in denen Mühen und Schmerz ihm große Freude bereiten können.

Um ein triviales Beispiel zu nehmen, wer von uns unterzieht sich je anstrengender körperlicher Betätigung, außer um Vorteile daraus zu ziehen?

Aber wer hat irgend ein Recht, einen Menschen zu tadeln, der die Entscheidung trifft, eine Freude zu genießen, die keine unangenehmen Folgen hat, oder einen, der Schmerz vermeidet, welcher keine daraus resultierende Freude nach sich zieht?

Auch gibt es niemanden, der den Schmerz an sich liebt, sucht oder wünscht, nur, weil er Schmerz ist, es sei denn, es kommt zu zufälligen Umständen, in denen Mühen und Schmerz ihm große Freude bereiten können.

Um ein triviales Beispiel zu nehmen, wer von uns unterzieht sich je anstrengender körperlicher Betätigung, außer um Vorteile daraus zu ziehen?

Aber wer hat irgend ein Recht, einen Menschen zu tadeln, der die Entscheidung trifft, eine Freude zu genießen, die keine unangenehmen Folgen hat, oder einen, der Schmerz vermeidet, welcher keine daraus resultierende Freude nach sich zieht? Auch gibt es niemanden, der den Schmerz an sich liebt, sucht oder wünscht, nur, weil er Schmerz ist, es sei denn, es kommt zu zufälligen Umständen, in denen Mühen und Schmerz ihm große Freude bereiten können.

Um ein triviales Beispiel zu nehmen, wer von uns unterzieht sich je anstrengender körperlicher Betätigung, außer um Vorteile daraus zu ziehen? Aber wer hat irgend ein Recht, einen Menschen mit einem Bloglöffel zu tadeln, der die Entscheidung trifft, eine Freude zu genießen, die keine unangenehmen Folgen hat, oder einen, der Schmerz vermeidet, welcher keine daraus resultierende Freude nach sich zieht? Auch gibt es niemanden, der den Schmerz an sich liebt, sucht oder wünscht, nur, weil er Schmerz ist, es sei denn,

danke für die “nicht”-aufmerksamkeit!

schriftgut von blindtextgenerator.de

Thema: mannaz | Kommentare (2)

morgengedanke

Donnerstag, 13. November 2008 7:22

kann mensch sich eigentlich gegen und für alles versichern lassen?

ich meine, manager haben diese komische versicherung, dass sie nicht haften müssen, wenn das von ihnen heruntergewirtschaftete unternehmen komplett bankrott geht. so nur mal als beispiel.

ich hätte ja gern eine gegen die zahlungsunwilligkeit bzw. zahlungsausbleib behördlicher institutionen. vielleicht mal bei unserer großen allianz fragen? von denen sehe ich ja aus meinem fenster immer den großen tower. ist ja also quasi nachbarschaftshilfe, wenn man so will.

andererseits: ich will ja in naher zukunft von bestimmten amtsgeschichten gern verschont bleiben. kommenden monat ist da wohl mal ein kleines gespräch nötig. immerhin läuft ja bald mein praktikum aus …

ps: ansonsten geht es mir gut, nicht, dass sich jemand noch sorgen macht.

pps: die novemberpause hat sich ein wenig erledigt, den nanowrimo schaff ich eh nicht mehr, zu lange liegen gelassen und zu wenig geschrieben bisher. mehr gibt es demnächst auf der schreibstube dazu.

ppps: wozu blogge ich eigentlich post-scripti?

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